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    <title>PotC - Auf hoher See</title>
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    <dc:publisher>cagypso</dc:publisher>
    <dc:creator>cagypso</dc:creator>
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    <title>PotC - Auf hoher See</title>
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  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/232600689/">
    <title>Wieso Onkel??</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/232600689/</link>
    <description>Vollkommen entgeistert blieb Will erst einmal sitzen, wo er war mitten im Weg. Langsam ganz langsam entwirrten sich seine Gedanken. Piraten! In seinem Zuhause! Sie wollten seine Familie überfallen ausrauben verschleppen!!! Er musste seine Mutter warnen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will rannte in die Küche, wo seine Mutter gerade dabei war, ihre Schürze abzulegen, nachdem sie an die Weihnachtsgans letzte Hand angelegt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mama, Mama sie sind da!&lt;/i&gt;, sprudelte Will heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter Turner versuchte zum wiederholten Male an diesem Tag, ihrem Jungen die wilden Locken glattzustreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ja, William, mein Schatz, ich habe gehört, dass die Gäste da sind. Ich bin gleich soweit.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will schüttelte heftig den Kopf. &lt;i&gt;Nicht die Gäste PIRATEN!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erwartete, dass seine Mutter nun vor Angst aufschreien, weinen, in Ohnmacht fallen, oder sonst auf irgendeine Weise ihren Schrecken kundtun würde. Aber nichts dergleichen geschah. Stattdessen strich sie ihm noch einmal übers Haar und klopfte ihm den Hosenboden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sag deinem Vater, ich bin sofort da. Er soll die Gäste schon mal ins Esszimmer führen. Das Essen ist gleich fertig.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schob sie ihren kleinen Liebling zur Tür hinaus ins Esszimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will war vollkommen verzweifelt. Seine Mutter schien so geschockt, dass sie den Ernst der Lage nicht begriff. Vielleicht konnte er wenigstens seinem Vater gegen die Eindringlinge beistehen. Dieser trat in diesem Augenblick mit seinen Gästen aus dem dunklen Hausflur in das hellerleuchtete Esszimmer. Will nahm gerade Anlauf, um seinen Vater vielleicht doch noch in dem kurzen Augenblick warnen zu können, in dem noch nicht alle Gäste im Raum waren, als der seltsame Junge in dem viel zu großen Mantel mit einem lauten Freudenquietscher und einem affenartigen Satz von den Schultern des jungen Seemannes abhob. Entsetzt beobachtete der junge Turner, wie der Andere auf seinen Vater zuflog und sich an ihn klammerte zweifellos in der Absicht, ihn zu erdrosseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Onkel Bootsy!!!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bootsy? So hieß sein Vater doch gar nicht. Der hieß William, wie er selber oder Bill oder Papa. Und wieso ONKEL? Da musste eine Verwechslung vorliegen. Will schöpfte neue Hoffnung. Vielleicht hatten sich diese Piraten ja einfach nur in der Tür geirrt. Sein Vater würde dieses Missverständnis sicher gleich aufklären.</description>
    <dc:creator>Thinderyn</dc:creator>
    <dc:subject>Weihnachten bei Turners</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Thinderyn</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-24T22:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/232596747/">
    <title>Apportieren, leicht gemacht</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/232596747/</link>
    <description>Captain Teague in seiner unvergleichlichen, einzigartigen und charmanten Art bremste jedwede Formalitäten seitens des Turner-Jungen umgehend aus, indem er klein William am Schlaffittchen seiner braunen Jacke packte und ihn ebenso umgehend in die Senkrechte beförderte. Parallel zum Verlust des Bodens unter seinen Füßen nahm das Zappeln des Jungen entschieden ab, bis er schließelich wie ein junges Kätzchen völlig steif an Teagues ausgestrecktem Arm baumelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teague hatte es sich - sowohl aus Erfahrung als auch aus persönlicher Präferenz - zur Gewohnheit gemacht, Nachwuchspiraten besser auf gehörigem Abstand zu halten. Man wußte ja nie, ob die Welpen in diesem Alter (wie alt war Will eigentlich? Egal...) schon stubenrein waren....&lt;br /&gt;
Er besah sich das braune Bündel genauer. Hm. Joah. Augen, Ohren, Nase...alles dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Gut gemacht, Bill&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater Turner grinste verlegen ob des Lobes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In luftiger Höhe mittlerweile hatte das baumelnde Bündel an Papas Arm das Interesse von Jackie geweckt. Ohne Rücksicht auf Gibbs und dessen Luftröhre manövrierte er sich in eine Position, aus der er besser sehen konnte, was da hing - nicht ohne Gibbs dabei mehrmals die Hacken seiner kleinen Stiefel in die Seiten zu bohren. Endlich befand er sich mit dem Bündel auf gleicher Höhe, und während Teague zu dem Mann mit der Klinke in der Hand sprach, spähte Jackie neugierig auf das, was Paps da noch immer festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Junge. Ein kleiner Junge. Sicherlich jünger als er selber, und mit etwas auf dem Kopf, das einmal eine Frisur gewesen war, sich jetzt aber nur noch als wirre Locken präsentierte.  Wieso hielt Paps den überhaupt fest? Was wollte er mit dem? Der sah doch viel zu brav aus, als dass er irgendwie interessant oder wichtig hätte sein können...sicherlich sowieso nicht wichtiger als Jackie selbst, und überhaupt. Wollte er den etwa apo...adapt...apportieren, oder wie das hieß? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Junge starrte Jackie an. Das war Jackie zwar zur Genüge gewohnt, trotzdem streckte er vorsichtshalber mal die Zunge heraus. Man konnte ja nie wissen... &lt;br /&gt;
Die Reaktion überraschte ihn aber dann doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Hallo. Wie heißt du?&quot;&lt;/i&gt;, sprach der andere ihn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackie runzelte die kleine Stirn. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wie, das weißt du nicht? Ich bin Captain Jackie, natürlich. Das da ist mein Paps&quot;&lt;/i&gt;. Er zeigte auf Teague. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wir kommen von weit draußen auf dem Meer und wir sind die gefürchtetsten Piraten der Welt!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon wieder starrte der Junge ihn an, als habe er ein Gespenst gesehen. &lt;br /&gt;
Erst nach einer Weile kam die zögerliche Antwort. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ich bin Will. Das da ist mein Vater&quot;. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Damit war der Mann mit der Klinke gemeint.  &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Und was macht ihr hier, du und dein...Paps? Und wer sind die anderen Leute da?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackie rollte mit den Augen. Fragen waren das. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wahrscheinlich will Paps euch aus irgendeinem Grund anheuern. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wozu wir einen Klinkenhaltermann brauchen sollten, aber das wird Paps schon wissen...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wills Augen sahen plötzlich aus wie die Untertassen, die Mama in einer besonderen Truhe in der Kombüse aufbewahrte. Der Junge war in der Tat seltsam, entschied Jackie. Wozu sie den wohl an Bord brauchen konnten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Anheuern?! Als...als &lt;b&gt;PIRATEN&lt;/b&gt;???&quot;&lt;/i&gt;, japste Will. &quot;&lt;i&gt;Aber ich..&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Moment entschied Captain Teague, genug von seinem Patenkind gesehen zu haben und ließ das Genick selbigen Patenkindes los. Mit einem erschreckten Aufjaulen segelte Will zu Boden und Jackie sah aus luftiger Höhe zu, wie der Junge ungelenk auf dem Holzboden aufschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfschüttelnd fragte Jackie sich wieder, wozu der wohl zu gebrauchen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Du solltest besser mal üben, dich abzurollen, wenn du mit an Bord willst&quot;&lt;/i&gt;, gab er Will einen gutgemeinten Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ich will...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Aye, du Will, ich weiß.&quot;&lt;/i&gt;, unterbrach Jackie ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Nein, ich will...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliger Bimbam! War der denn schwer von Begriff???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Du, Will. Ich, Jackie!&quot;&lt;/i&gt;, sagte Jackie, fuchtelte mit den Armen, ignorierte das röchelnde Geräusch von Gibbs und sah verzweifelt auf Will, der anscheinend nicht kapieren wollte oder konnte und ihn ansah, als wäre er - ausgerechnet Jackie - von allen guten Geistern verlassen. DEN sollte Paps also wirklich nicht apportieren. Der machte ja alle ganz wirr im Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Vielleicht solltest du einfach mal mehr Rumsoße zu deinem Eis essen. Rum macht groß und stark. Schau nur meinen Paps an&quot;&lt;/i&gt;, entschied Jackie stolz und befand, mit diesem Rat habe er dem Jungen sowieso einen großen Gefallen getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teague setzte sich in Bewegung und Gibbs - und Jackie mit ihm - folgte auf dem Fuß. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ich Jackie, du Rum!&quot;&lt;/i&gt;, rief Jackie ihm nochmal nach, während der arme Will auf dem Fußboden sitzend zurückblieb.</description>
    <dc:creator>Ehdi</dc:creator>
    <dc:subject>Weihnachten bei Turners</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Ehdi</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-18T22:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/232595274/">
    <title>Die Handelsmarine feiert Weihnachten</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/232595274/</link>
    <description>Fasziniert betrachtet er die Türklinke in seiner Hand, die er in ihrer vollkommenen Losgelöstheit von der ihr eigentlich zugedachten Tür und Bestimmung so noch nie gesehen hatte. Beinahe hätte er über diesem erstaunlichen Phänomen den Auslöser desselben aus den Augen verloren soweit das möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;he ´nachten, Käptn Teague. &lt;/i&gt;Bill hatte die Angewohnheit, immer leicht gebeugt dazustehen und entsprechend vor sich hin zu sprechen. Dabei gingen manchmal Teile des Gesprächs in seinem nichtvorhandenen Bart verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mrs. Turner is noch in der Küche. Die kommt aber gleich. William, mein Junge, willst du nicht unsere Gäste begrüßen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
William Turner jr. unterbrach sein Spiel, das heißt, eigentlich hatte er es schon unterbrochen, als die Haustür sich so unerwartet entschloss, sich von der Senkrechten in die Waagerechte zu begeben. Will hatte gerade sein Lieblingsspiel gespielt: Handelsmarine gegen Piraten. Seine Schiffe hatte sein Vater für ihn gebaut. Wills ganzer Stolz war die Handelsmarine, ein schnittiges Schiff mit einer schwarzen Flagge am Hauptmast, auf der ein weißer Totenschädel prangte. Zur Abschreckung von Piraten, wie sein Vater ihm erklärt hatte. Sein Vater musste es wissen, er war ja auch bei der Handelsmarine. Deswegen siegte die ja auch in Wills Spiel immer glorreich über die bösen Piraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt aber ließ der Junge Handelsmarine Handelsmarine und Piraten Piraten sein und kam unter dem Esstisch hervor. Mit großen Augen sah er sich an, was da durch die Tür kam. Ob das der Weihnachtsmann war? Der hagere Mann trug zumindest eine rote Jacke. Aber seit wann trug der Weihnachtsmann einen großen Schlapphut? Und rauchte? Außerdem war der Mann da so mit klingelndem Klimbim behängt, dass er hervorragend als Weihnachtsmann und baum in Personalunion durchgegangen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill Turner sen. nutzte den Augenblick, in dem sich aller Augen auf seinen  wie er fand, wohlgeratenen  Sprössling richteten, um die Türklinke, die er noch immer in der Hand hielt verschwinden zu lassen. Er liebäugelte zunächst mit den unendlichen Tiefen seiner Manteltaschen, bis ihm einfiel, dass er ja heute im Haus und zur Feier des Tages seinen alten Mantel gar nicht trug, sondern eine in Schnitt und Farbe zu seinem Sohn passende Jacke. Er versuchte kurz, die Klinke in seine Jackentasche zu stopfen, gab dies aber gleich auf. Seine Frau hatte beim Nähen der Taschen nicht daran gedacht, Stauraum für abgerissene Türklinken einzuplanen. Mit einem leichten Schulterzucken versenkte Bill Turner das unerwünschte Utensil in einem leeren Schirmständer neben der Tür. Hatte das Ding auch mal einen Nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Knecht Ruprecht hatte William sich auch irgendwie anders vorgestellt. Seit wann war der eine Frau? Und wo war sein Sack in dem er die Geschenke, die er so unkonventionell unter dem Arm trug, hätte transportieren sollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den schien der Dritte im Bunde auf dem Rücken zu tragen. Zumindest trug der ein Bündel ein sich bewegendes Bündel, das seltsame Töne von sich gab. Ein Jaulen erklang, das Will an das Nebelhorn draußen an der Themsemündung erinnerte. Für einen kurzen Moment schlug Wills Herz höher. Ob er endlich den Hund geschenkt bekam, den er sich schon so lange wünschte? So einen großen schwarzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah er die Hände, die sich dem Mann mit dem Bündel um den Hals legten, und er erschrak. Waren die Geschichten von Knecht Ruprecht, der unartige Kinder in seinen großen Sack steckte, um sie mit der Rute zu versohlen, also doch wahr? Will war sich eigentlich keiner Schuld bewusst. Er war brav gewesen aber man konnte ja nie wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schluckte, klopfte sich noch einmal den Staub von den Knien und fuhr sich durch die Haare, die Mutter Turner vorhin stundenlang versucht hatte, zu glätten und deren Locken sich schon längst wieder selbständig gemacht hatten. Will trat vor und machte seine artigste Verbeugung.</description>
    <dc:creator>Thinderyn</dc:creator>
    <dc:subject>Weihnachten bei Turners</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Thinderyn</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-16T21:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/219049450/">
    <title>Macht platt die Tür!</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/219049450/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;Sind wir hier denn richtig?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mh!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Also ich weiß nicht. Das sieht so...kleinbürgerlich aus. Bist du sicher, dass dein Kumpel hier wohnt?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hrrmphh!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nervös verlagert Mama Sparrow das Gewicht der Pakete, die sie unter den Armen trägt, auf ihre Hüftknochen. Geschlagene zwei Stunden taumeln sie jetzt schon durch dunkle Gassen, auf der Suche nach &lt;b&gt;dem&lt;/b&gt; Haus, von dem ihr Göttergatte ja genau weiß, dass das &lt;i&gt;hier irgendwo&lt;/i&gt; liegt. Nur ist &lt;i&gt;hier irgendwo&lt;/i&gt; ein wenig weit gefaßt, wenn man sich diese Sumpflandschaft aus Themseschlick und Hausabfällen mal genauer anschaut, die sich Southwark nennt und offiziell ein Vorort von London sein will. Es riecht irgendwie nach verstopftem Abfluss, findet Mama. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles nur, weil er sich einbildet, Weihnachten diesmal nicht zu Hause feiern zu wollen. Eigentlich hat Mama ja kein Wort geglaubt, hat vermutet, in letzter Minute würde ihr holder Angetrauter doch wieder nicht Haus, Heim und Rum verlassen wollen, aber dann kam ihm auf einem &lt;i&gt;dieser &lt;/i&gt; Abende (Mama bevorzugte die Formulierung &lt;i&gt;Gelage&lt;/i&gt;) die zündende Idee, das hochheilige Fest doch bei seinem alten Freund Bill zu verbringen, und bei dieser Gelegenheit auch gleich endlich einmal den jüngsten Sproß der Familie Turner zu begutachten. Rumselig hatte Teague Bill damals an Jackies sechstem Geburtstag versprochen, den Paten für den kleinen William zu machen. Da war der Bengel schon zwei Jahre alt gewesen, aber nun ja - es dauerte eben, bis Nachrichten sich in der Karibik verbreiteten, und noch länger dauerte es, bis Captain Teague in die Gänge kam. William war inzwischen fünf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stehen sie nun also wie die heiligen drei Könige; Papa im besten Zwirn mit jedem Weihnachtsbaum um die Wette glitzernd, und während er natürlich nur Gitarre und Verantwortung trägt, schleppt Mama die Geschenke, und Gibbs, ja Gibbs...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Blick auf den jungen Leichtmatrosen erhellt ein warmes Lächeln Mamas Lippen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Na, mein kleiner Schatz, bist du schon müde?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibbs guckt, als hätte er &apos;ne Ladung Schrotkugeln zum Frühstück angeboten bekommen. Was gafft der nur so? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Doch nicht du, du Idiot! Ich meine doch meinen kleinen Lieblingsschniggelfatz&quot;. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Sie kniebt ihren Jackie, den Gibbs auf dem Rücken trägt, in die kugelrunden, rosigen Wangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie jetzt noch länger hier draußen rumstünden, würde dem Kleinen bestimmt kalt. &lt;br /&gt;
Wenn ihm kalt ist, fängt er an zu weinen.&lt;br /&gt;
Wenn...&lt;br /&gt;
Wenn Teague jetzt nicht gleich.....!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
************************************&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;...mein kleiner Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieblingsschniggelfatz!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibbs fällt fast sein Essen aus dem Gesicht. WAS hat sie gerade.....? &lt;br /&gt;
Ach so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich immer höher schwingende Stimme von Mama Sparrow kriecht Gibbs ins Ohr wie flüssige Marmelade. Er kriegt eine Gänsehaut auf dem behaarten Buckel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird doch jetzt nicht....nein...nein, nicht doch...oh nei..nein, nein, neiiii - zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wangenkneifen wird den unangenehmen Nebeneffekt haben, dass der Rotzbengel jetzt aufwacht. Verdammt! Dabei hatte Gibbs es doch erst kurz vorher geschafft, die kleine Nervensäge unter einer niedrigen Brücke durch eine gezielte - und rein zufällige - Aufwärtsbewegung unterhalb eines massiven Holzbalkens ins Reich der Träume zu befördern. Völlig unbeobachtet, wofür er sich selbst immer noch gratulierte, obwohl Mama Sparrow sonst kein Auge von ihrem &lt;i&gt;Liebling &lt;/i&gt;ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt aber bewegte sich das bis dato wie ein Mehlsack über Gibbsens Rücken hängende Bündel. Schmächtige Ärmchen bewiesen eine erstaunliche Kraft als sie sich um Gibbsens Hals legten. Als könne er es steuern, wurde der Bengel plötzlich mindestens 5 Kilo schwerer. Die Manschetten des viel zu großen Mantels baumelten Gibbs vor den Augen herum, so dass nur das stete Glitzern von Papas Jacke ihm den Weg in der Dunkelheit wies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Teague jetzt nicht gleich......!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*********************************************&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Füße in den kleinen Stiefeln sind nass. Er hat Hunger. Viel zu lange schon schleppt Gibbs ihn herum. Es schaukelt und schwankt, aber nicht so angenehm wie daheim auf dem Schiff. Ihm ist schlecht. Er vermißt daheim, sein Schiff, seine Spielsachen...das schöne Fahrrad von Onkel Bootsy zum Beispiel. Das ist hier alles blöd, findet Jackie. Es gibt kein Nilleeis mit Rumsoße. Ihm ist schlecht. Er will heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er weiß, dass es hilft, fängt er an zu schreien. Leise zuerst, dann immer lauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Papa jetzt nicht gleich......!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
***********************************************&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Captain Teague schultert die Gitarre und streicht seinen Schnurrbart glatt. Da ist das Haus doch, das von seinem Kumpel Bill. Er hat natürlich immer genau gewußt wo es ist. Unbeeindruckt von allem um sich herum nähert er sich der Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespanntes Erwarten erfüllt die Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindrucksvoll wirft er sich vor der Tür in Pose. Lässt den Mistelzweig, den er aus Versehen abgerissen hat, dezent unter seinem schweren Stiefel verschwinden. Prüft noch einmal den Sitz von Hut und Jacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Captain Teague erhebt die Hand.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
........und steckt sich in aller Seelenruhe eine Kippe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Boahjetztechtmalteaguekannstunichtlangsammalhinmacheney....&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Capt&apos;n, der Kleine wird langsam schwer, Capt&apos;n...&quot;&lt;br /&gt;
&quot;RABÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH!!!!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die doch alle mal die Klappe halten würden!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teague hebt die Hand - die ohne Kippe - erneut und plaziert einen wohldosierten Fausthieb in der Mitte der Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese knarrt, ächzt, stöhnt - und kippt langsam, wie in Zeitlupe, ins Innere des Hauses, wo ein erstaunter Mann mit einer einzelnen Türklinke in der Hand fassungslos dasteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Frohe Weihnachten, Bill&quot;, brummt Teague.</description>
    <dc:creator>Ehdi</dc:creator>
    <dc:subject>Weihnachten bei Turners</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Ehdi</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-06T00:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/219047543/">
    <title>Schhhhhhht!</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/219047543/</link>
    <description>Später am selben Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raum wird dunkel. Erwartungsvolle Stille. Zu stimmungsvoller Musik erscheint eine friedlich grüne, englische Landschaft. Eine sonore Männerstimme beginnt zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In a hole in the ground, there lived a hobbit&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten vor dem friedlichen Grün erheben sich plötzlich dunkle Schatten zwei, um genau zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerliches Murmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Entschuldigung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schhhhhhhht! Ruhe. Weg da!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aua!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
William!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aua! Pass doch auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigung! Dürfte ich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschwindet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
William wir sind im falschen Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will lass uns einfach gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme ja schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön für dich! Hauptsache, ihr geht bald!&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die Tür geht auf. Grelles Licht dringt von draußen herein. Das ärgerliche Gemurmel wird noch einmal lauter, bevor die sich leise schließende Tür alle Geräusche verschluckt. Eine Tür gegenüber öffnet sich. Warmes Kerzenlicht leuchtet in einem kleinen Häuschen, diesmal ohne stimmungsvolle Musik. Die gute Stube ist mit Tannenreisig festlich geschmückt. Über der Tür hängt ein Mistelzweig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit nachdem sich die Tür wieder geschlossen hat, klopft es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das werden die Gäste sein. Bill, machst du mal auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
William!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WILL!! Wachst du mal auf?&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich rührt sich mein Waffenschmied und blinzelt mich verwirrt an. Wobei gerührt hat er sich eigentlich schon länger. Um und um hat er sich gewälzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Was??  Was hast du denn, Will. Du weckst noch den kleinen Russen auf.  Ich hab geträumt von Weihnachten.  Das ist doch schön.  Nein, im Gegenteil es war furchtbar. Ein Alptraum. Ich hab von früher geträumt, als ich noch klein war. Jack war auch da.  Jack? Unser Jack? Zu Weihnachten?  Ja schrecklich, nicht?  Erzähl!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Will erzählt.</description>
    <dc:creator>Thinderyn</dc:creator>
    <dc:subject>Thin &amp; Will</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Thinderyn</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-03T22:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/197336112/">
    <title>Der kleine, feine Unterschied...</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/197336112/</link>
    <description>Es herrscht brütende Hitze über Taka Tuka, als wir über den Marktstrand schlendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, das sind in diesem Fall nur mein Captain und ich, denn die anderen sind nach Absprache bzw. Kommando eigene Wege gegangen. Thin, Will und ihr Russki zum Bummeln; Gibbs und der größte Teil der Crew zum Proviantaufstocken, und der Bodensa....ich meine, der letzte Rest der Mannschaft ist als Strandwache zurückgeblieben, für den Fall dass irgendeiner auf die Idee käme, unser Schiff kaufen (oder verkaufen) zu wollen, oder den noch wahrscheinlicheren Fall, dass die Navy hier aufkreuzt. &lt;br /&gt;
Der Ire, der unter &quot;Proviant&quot; wohl vorrangig &quot;Guinness&quot; verstanden hat, hat sich bereitwillig Gibbs angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den fliegenden Hunden (Schmu, wirklich) und den getoasteten Fledermäusen sind wir schon vorbei. Jack hat mir versichert, dass die kleinen Biester sehr schmackhaft seien; ich habe jedoch keine Lust auf Pelz zwischen den Zähnen und außerdem will ich gar nicht wissen, woher &lt;i&gt;mon capitain&lt;/i&gt; überhaupt schon wieder weiß, wie derartige Scheußlichkeiten schmecken. Manchmal glaube ich, es liegt an der Kinderstube. Wenn ich das nächste - erste - Mal Jacks Papa treffe, muss ich mal ein Wörtchen mit ihm reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir an einigen Ständen schon ein paar nette Kleinigkeiten gefunden und Jack schleppt auch etliche Tüten und Schachteln mit sich herum und jammert seit einigen Minuten über Durst. Ich kann ihm da nicht helfen. Irgendwie bietet niemand was zu trinken an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kommen an einem Stand vorbei, an dem allerhand Kuriositäten feilgeboten werden. &quot;Phantasie&quot; steht auf einer - für meine Begriffe leeren - Flasche; auf einem braunen Papierbeutel &quot;Furz in Tüten&quot;. Nebst dieser offensichtlichen Touristenabzocke befinden sich weiter hinten auch andere Dinge: ein ausgestopfter Krokodilkopf (auf dem anhängenden Zettel steht: &apos;Flying Crocodile Machine&apos;, was auch immer das heißen soll); ein halber Damenschuh, eine getragene Navy-Uniform....&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Oh, sieh mal die Glasblümchen!&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich bremse Jack durch einen gezielten Ruck am Mantel. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Mhja, nett. Ich hab immernoch Durst&quot;. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Na, Begeisterung klingt aber anders, Käptn. Warte, ich krieg dich schon noch so weit, dass du mir eines kaufst. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Das würde sich hübsch auf dem Bullauge machen, findest du nicht?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Blau!&quot;&lt;br /&gt;
*kopfkratz* &lt;i&gt;&quot;Wie bitte?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;BLAUUU!&quot;&lt;br /&gt;
Ich zweifle ja mehrmals am Tag an Mr Sparrows Verstand, aber diesmal tue ich ihm tatsächlich ausnahmsweise Unrecht. Ein großer, schwarzer Kater springt auf den Ladentisch, sieht mich aus grünen Kulleraugen herzergreifend an, streckt seine rosa Zunge heraus und sagt....&lt;br /&gt;
&quot;B-LAAAUUUUU!&quot;&lt;br /&gt;
Zumindest etwas, das wie &apos;Blau&apos; klingt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Nein, wie niedlich! Jack, guck doch mal...! Wem der wohl gehört?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Dem Verkäufer vermutlich. Komm schon, lass uns endlich weiter und was zu trinken suchen&quot;.&lt;br /&gt;
&quot;Hier ist aber weit und breit kein Verkäufer&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Na, vielleicht ist ja die Katze der Verkäufer&quot;&lt;/i&gt;, ätzt der Käptn.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Das ist ein Kater, Jack&quot;.&lt;br /&gt;
&quot;Woher willst du das denn wissen?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich muss kichern. &lt;i&gt;&quot;Weißt du, soviel Unterschied ist zwischen Männchen verschiedener Spezies nicht. Man kann das bei ihm wie auch bei dir relativ einfach feststellen, mein lieber Käptn. Ich bin da Experte, es reicht ein Blick - oder wahlweise ein beherzter Griff&quot;.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Ich simuliere eine Bewegung ähnlich dem Zerquetschen einer großen, reifen Pflaume.&lt;br /&gt;
Jacks Mundwinkel bewegen sich steil nach unten und es erscheint ein Ausdruck auf seinem Gesicht, als hätte ich &lt;i&gt;&quot;Beckett&quot;&lt;/i&gt; gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Unterschied....pfff! Und ob da ein Unterschied ist! Ein großer sogar!&quot;&lt;/i&gt;. Jack bedenkt den Kater mit einem strafenden Blick aus dem Augenwinkel.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Stimmt&quot;&lt;/i&gt;, pflichte ich ihm bei. &lt;i&gt;&quot;Immerhin markierst du nicht an die Möbel in der Kajüte und benutzt brav das Klo&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Also das ist doch.....&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kater nickt und grinst wissend. Nickt? Grinst? Moment mal....nein, das muss die Hitze sein. Das Fellbündel sieht mich unschuldig an und putzt sich dann elegant das Heck. Darin ist er dem Captain wiederum dezidiert überlegen. Grade will ich Jack amüsiert darauf hinweisen, da verschwindet der mit einem unverständlichen Ausruf unter Ladentisch und Tischdecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wollte ich, Barbossa wäre hier. Er kriegt  das &lt;i&gt;&quot;Was TUST du denn da?!&quot;&lt;/i&gt; einfach viel schöner raus, als ich das je könnte. Ich warte eine Minute. Zwei. Dr...da endlich kommt Jack wieder hervorgekrabbelt, in einer Hand triumphierend eine kleine Schale balancierend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Was hast du denn d- moment mal! Du willst nicht wirklich dem Kater die Milch wegtrinken, oder?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich habe *Durst*&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Jack...so verzweifelt kannst du doch gar nicht sein...das ist MILCH! Und sie gehört dir nicht&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Mir egal!&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Es wird nicht ganz klar, was von beidem ihm nun egal ist, es ist aber auch letztlich egal, was ihm egal ist, denn mit einem beherzten Schluck ist die Schale leer und der Käptn hat plötzlich einen zugegebenermaßen niedlichen zweiten, weißen Schnurrbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Kater indes richtet sich zu voller, für Katzenverhältnisse sicherlich imposanter Größe auf, fixiert Jack mit funkelnden grünen Augen und sagt -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;BLAUUU!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wird das unheimlich. Mit einem entschuldigenden Nicken Richtung Kater schiebe ich meinen Milchdieb weg vom Stand. Es ist überhaupt schon längst Zeit, zurück zur &lt;i&gt;Revenge &lt;/i&gt;zu rudern. Wir haben schon viel zu viel Zeit hier vertrödelt; wenn wir so weitermachen, wird Norrington uns noch einholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem pastellfarbenen Schild treffen wir wieder auf Gibbs, Thin, Will &amp; Co., die bereits dabei sind, die erworbenen Vorräte und Wasserfässer in die Boote zu laden. Ein Glück, wir können also zügig weiter. Jack wirft, nonchalant wie immer, seine gesammelten Einkäufe in Gibbsens Boot, setzt sich an den Bug und sieht zu, wie die anderen rudern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ich bin froh, wenn wir wieder Planken unter den Füßen haben&quot;&lt;/i&gt;, sage ich zu Jack. Fürs Erste habe ich mal genug von fliegenden Hunden, gebratenen Mäusen und sprechenden Katzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großen Ruderschlägen lassen wir Jacks merkwürdiges Königreich hinter sich.</description>
    <dc:creator>Ehdi</dc:creator>
    <dc:subject>Ehdi &amp; Jack</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Ehdi</dc:rights>
    <dc:date>2012-11-05T19:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/172007903/">
    <title>Prost Markttag!</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/172007903/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Das &lt;/b&gt;also ist das grandiose Königreich von Jacks Urgroßv..  Ururgroßvater!  Meinetwegen... &lt;/i&gt; Will ist gelinde unbeeindruckt. &lt;i&gt;Jedenfalls, da sollen wir Wasser und Proviant kriegen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugegeben, auf mich macht unser Ziel auch keinen sonderlich grandiosen Eindruck. Es gibt nicht mal einen Hafen, was bedeutet, dass wir ein Stück vor der Küste ankern und alles, was wir besorgen mit den Booten an Bord schaffen müssen. &lt;b&gt;Falls &lt;/b&gt;es da irgendetwas zu besorgen gibt. Direkt am Strand steht auf anderthalb wackeligen Beinen ein windschiefes Schild, das ehedem wohl in schreienden Farben angestrichen war, jetzt aber von Wind, Wetter und Sonne zu einem unbestimmten, scheckigen Pastellton verblichen ist.                                                                                 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T   - U A                                                           &lt;br /&gt;
letz  Gel g   e t v r de E  e d  W lt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steht da in ehemals bunten Lettern ah ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Welches Ende der Welt meinen die denn? Und Gelegenheit wofür? &lt;/i&gt;Bewundernd sehe ich Will an. Er scheint mit diesem Buchstabensalat tatsächlich etwas anfangen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das große Schild hat jemand wenig einfühlsam einen mit Farbe bekleisterten Pappdeckel getackert. Die Farbkleckse ergeben bei näherer Betrachtung Buchstaben: &lt;i&gt;Heute Markttag.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein Zufall! Wie nach Drehbuch. &lt;i&gt;*ironisches Räuspern aus der Regie*&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen von Bord und stürzen uns ins Abenteuer bzw. den Markttag. Während Gibbs die Mannschaft zum Proviant- und Wasserfassen abkommandiert, beschließen Will und ich unsere privaten Vorräte ein bisschen zu ergänzen. Der Russki klebt uns wie ein treuer Labrador an den Hacken. &lt;i&gt;Vielleicht sollten wir uns eine abschließbare Kiste für die Vorräte kümmern. &lt;/i&gt;Wills angedeuteter Schulterblick verrät mir, woher seine Bedenken kommen. Ich habe eine Idee. &lt;i&gt;Wir haben doch noch diese kleine Truhe, weißt du die mit den Kraken drauf und dem Krabbenschloss. Die ist metallbeschlagen. Die ist stabil. &lt;/i&gt;Will sieht mich mit großen Augen an. &lt;i&gt;Du willst unsern Proviant in DIE Truhe??  Warum nicht? Da ist doch nix drin. Die brauchen wir doch sonst nicht. Ich hab die aufgehoben, weil ich sie hübsch fand. Aber bevor die nur rumsteht &lt;/i&gt;Will sagt nichts weiter. Vorschlag angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns dem Markt. Es handelt sich um eine Ansammlung von wildverstreuten, windschiefen Buden, Zelten und Hütten, in denen offenbar alles angeboten wird, was man brauchen oder auch nicht brauchen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Guck mal da die Täubchen sehen gut aus.  William ich glaube nicht, dass du die willst.  Warum nicht?  Sie haben Krallen.  Ja und? Tauben haben nun mal Krallen.  An den FLÜGELN?  Was? Tauben haben doch keine Krallen an den Flügeln.  Sag ich doch. Die da aber schon.  Ähhh.  Genau. &lt;/i&gt;Ich nehme seinen Arm. &lt;i&gt;William, ich fürchte, deine Täubchen da hatten keine Federn, sondern flauschigen Pelz und ein niedliches Gesichtchen mit Knopfaugen und großen Ohren.  Ähhh?  Ein mauseähnliches Gesicht  Eine Maus mit Flüg oh. OH! &lt;/i&gt;Wills angewidertem Gesicht nach zu schließen, ist der Groschen gefallen bzw. die Fledermaus gelandet. Der Verkäufer hat mittlerweile bemerkt, dass wir über seine Ware reden. Mit einem Goldzahngrinsen, das einem Käptn Sparrow Konkurrenz gemacht hätte, steuert er auf uns zu. Er fuchtelt uns mit seinen Erzeugnissen vor den Nasen herum. &lt;i&gt;Wannidohdid?!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äh nö was immer das heißen soll. Der Russki nähert sich dem Verkäufer interessiert und leckt sich die Lippen. Will fasst ihn am Arm. &lt;i&gt;Vergiss es das willst du nicht essen. &lt;/i&gt;Wir suchen eilig das Weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Guck mal, Thin da drüben verkauft ein Pelegosto Augen in Gläsern!  Guck nicht hin. Die gucken schon. &lt;/i&gt;Der kleine Menschenfresser kommt angehüpft und stellt sich uns in den Weg. Er mustert Will von oben bis unten und strahlt. Er leckt sich die Lippen. Kann ich verstehen. Er plappert irgendetwas in einer kruden Mischung aus seinem Dialekt und allen möglichen Sprachen. Dabei deutet er auf meinen Waffenschmied. Ich verstehe nur &lt;i&gt;blablabla verkaufen? &lt;/i&gt;Was? Will? Ich? Ich schüttele heftig den Kopf. Der ist nicht käuflich und nicht zu verkaufen. Dafür ist er jetzt gehörig entsetzt. &lt;i&gt;Lass uns bloß verschwinden!, &lt;/i&gt;raunt er mir ins Ohr. Der Pelegosto hat mittlerweile den Russen entdeckt und mustert ihn, kneift ihn in den Oberarm. &lt;i&gt;Intziwintzi.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Russen fühle ich mich untergehakt und fliege hinter dear William her, der mit Riesenschritten das Weite sucht.</description>
    <dc:creator>Thinderyn</dc:creator>
    <dc:subject>Thin &amp; Will</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Thinderyn</dc:rights>
    <dc:date>2012-10-15T17:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/165593563/">
    <title>Flitterwochen sind kein Zuckerschlecken</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/165593563/</link>
    <description>Es ist Abend geworden auf der Revenge. Mein Kapitän und ich haben es uns in Liegestühlen auf dem Quarterdeck bequem gemacht. Die Füße auf der Reling betrachten wir den Sonnenuntergang, der malerisch Meer und Himmel verschönert.  Fast hätte unser kleiner Ausflug hier den Anstrich einer romantischen Flitterwochenfahrt, wenn da nicht das Problem mit dem Proviant wäre, das doch einigermaßen dringlich zu werden droht. Flitterwochen mit leerem Magen sind nämlich gar nicht so toll, und dass dem so ist beweist justament ein lautes Knurren aus Mr Sparrows Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Jack, wir....&quot;&lt;/i&gt; -  ausnahmsweise ist es nicht der Käptn, der mich unterbricht, sondern ein lautes Flattern und Rauschen in den Wanten über uns. Ich entdecke etwas Blaugelbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Eisbein! Eisbein!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cottons Papagei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Das hätte ich nicht besser ausdrücken können. Jack! Wir müssen...&quot;&lt;/i&gt; - Eisbein!!! - &lt;i&gt;&quot;..irgendwoher etwas zu Essen beschaffen. Sonst siehts schwarz für uns aus.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ernte....nichts. &lt;br /&gt;
Rein gar nichts.&lt;br /&gt;
Von Jack kommt keinerlei Reaktion; keine Ahnung ob er mir überhaupt zugehört hat. &lt;br /&gt;
Keine Antwort, kein dummer Kommentar, nicht mal ein Augenrollen oder sonst irgendein Zucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen kommt Will. Also, die Treppe herauf. Thin im Schlepptau, und dahinter erkenne ich Gibbs, Cotton, Marty, den Russen und rote Hosen. Ich ahne schon, was jetzt kommen wird. Will setzt an zu sprechen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürbis! Eisbein!! Kürbis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Äääh ja...genau. Um die sollten wir uns schleunigst kümmern...&quot; - &lt;i&gt;&quot;Vergiss es, Will&quot;&lt;/i&gt;, rede ich auf den Waffenschmied ein. &lt;i&gt;&quot;Das hab ich auch schon probiert, aber irgendwie herrscht bei Captn Sparrow heute Durchzug&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sorgt dann doch für Aufmerksamkeit. Betont langsam erhebt sich besagter Kapitän und schlendert rüber zu Will. Der Reihe nach besieht er sich die dort aufgereihten Gestalten. So wie es aussieht, hat er den Plan zu unserer Rettung schon parat....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Seeräuber-Opa Fabian!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
????&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Seeräuber-Opa Fabian, savvy?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betontes Schweigen. Ob Jack die Hitze in der Flaute nicht gut getan hat, oder vielleicht hat ihn doch ein Geschütz der Pelegostos am Kopf getroffen? Der Rest der Mannschaft scheint ähnliche Gedanken zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Gibbs_AtWorldsEnd&quot; width=&quot;349&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/aufhohersee/images/Gibbs_AtWorldsEnd.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Jack...um Himmels Willen, was &lt;b&gt;meinst&lt;/b&gt; du?? Wer ist Seeräuber-Opa Fabian? Und was hat er mit unserem Proviant zu tun?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Na, mein Ururgroßvater natürlich!&quot;, kommt die prompte Antwort - der Rest der Fragen wird wie immer ignoriert. Überhaupt: Fabian Sparrow? Ich zweifle stark an der geistigen Gesundheit seines wie auch immer gearteten Nachkommen. Wobei...es scheint erblich zu sein. Ich stelle mir Jacks Ahnherrn vor, einen furchterregenden, grimmigen, einäugigen Seeräuberkapitän mit struppigem Bart und glühenden Augen, dessen bester Einfall auf den sieben Weltmeeren es war, seinen Sproß Fabian zu taufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip kann Jack also eigentlich nichts dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hole tief Luft. &lt;i&gt;&quot;Jack....&quot;&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
Ruhig bleiben. Mantra. Eins, zwei... &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Könntest du mir bitte trotzdem erklären, was dein Urgroßvater...&quot;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&quot;Urur!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ja, entschuldige, Ururgroß..&quot; &lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Eisbein!!! &lt;br /&gt;
Eins, zwei, drei... &lt;i&gt;&quot;...mit unserem Proviant zu tun hat und der Tatsache, dass wir *dringend* Wasser brauchen?&quot;&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Taka Tuka, savvy?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fange an, Kopfschmer.... - &quot;Mein Ururgroßvater war der gefürchtetste Pirat aller Zeiten...&quot; - &lt;i&gt;&quot;Fabian, ja. Todgefährlich. Weiter?&quot;&lt;/i&gt; - &quot;..und nicht nur das. Er war auch der gerissenste Pirat aller Zeiten. Uuund: er war König!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine steile Falte erscheint auf Wills Stirn. Gibbs reibt sich die Schläfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;König der Koredutten auf Taka Tuka-Land natürlich!&quot;, beschließt der Käptn seine Litanei und haut Will freundschaftlich ins Kreuz. &quot;Und als solcher war er natürlich klug genug....&quot; - irgendwoher zieht Jack eine Karte und entrollt sie theatralisch vor uns. &quot;...seinem Sohn eine genau Karte mit der Lage dieser Insel und einer Beschreibung ihrer reichen und üppigen Vorrät-...&quot;  - &lt;i&gt;&quot;Liegt diese blöde Insel irgendwo in Reichweite?&quot;&lt;/i&gt;, will ich wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas indigniert reicht Jack mir Karte und Kompaß. &quot;Natürlich! Drei Strich Nord-Nord-Ost&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kurs auf Tukkatukka!&quot;, ruft Gibbs und auf einmal herrscht Bewegung in der Mannschaft. &quot;Großschot dicht! Klar zum setzen des Vorsegels. Klar bei Fockschoten und Fockroller!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Taka Tuka&quot;, murmelt Jack und dreht sich zu mir. Ich zucke die Schultern. &lt;i&gt;&quot;Sag mal, Käptn Jack Fabian Sparrow...dein Ururgroßvater war also König?&quot;&lt;/i&gt; - &quot;Aye!&quot; - &lt;i&gt;&quot;Sag...ist der Titel denn erblich? Bist du denn auch König von Taka Tuka-Land?&quot; &lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack räuspert sich leicht verlegen und zwirbelt seinen Schnurrbart. &quot;Nun ja, nominell....&quot;. Das reicht mir. &lt;i&gt;&quot;Euer Majestät?&quot;&lt;/i&gt;, grinse ich, während eine Hand um des Königs Taille wandert. &lt;i&gt;&quot;Eine Audienz, if you please? Eine Audienz...privater...Natur&quot;&lt;/i&gt;.  Goldzähne funkeln in der Dämmerung.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Lass uns gehen, Käptn&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schlendern der Kapitänskajüte zu. Immerhin sind wir in den Flitterwochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Seeräuber-Enkel Fabian &lt;br /&gt;
fährt mit mir auf nem schnieken Kahn&lt;br /&gt;
kreuz und quer auf dem Ozean&lt;br /&gt;
lass uns nach Takatuka fahrn &lt;br /&gt;
Seeräuber-Enkel Fabian...&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Ehdi</dc:creator>
    <dc:subject>Ehdi</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Ehdi</dc:rights>
    <dc:date>2012-10-14T02:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/156272266/">
    <title>Wir sehen Rot</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/156272266/</link>
    <description>Fasziniert betrachte ich die ballistische Kurve, die ein massiv gusseisernes Waffeleisen in der strahlendblauen Karibikluft beschreibt und etwa einen Kilometer zu kurz von unserem schnell entschwindenden Heck die Wasseroberfläche durchschlägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich hätte nie gedacht, William, dass die Dinger soweit fliegen können.  Hauptsache, die Kannibalen können nicht fliegen.  Pelegostos, William, Pelegostos!  Meinetwegen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein letzter Aufenthalt bei diesem lustigen Völkchen scheint sich nicht günstig auf Mr. Turners Grundstimmung demselben gegenüber ausgewirkt zu haben. Ich kann ja verstehen, dass man ihn zum Anbeißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Weißt du was?  Was denn, William?  Diese roten Hosen  Der Irre äh Ire kommt aber nicht noch mit in unsere Kajüte!!!  Was?... NEIN! &lt;/i&gt;Will sieht mich einigermaßen entsetzt an. Gut. Da sind wir uns also einig. &lt;i&gt;Nein ich meine, schade, dass das Postboot weg ist. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
??? Hat ihm jetzt die Hitze in der Flaute geschadet oder der Schreck über die Pelegostos? &lt;i&gt;Will WAS willst du mir sagen? &lt;/i&gt;Will kichert. &lt;i&gt;Naja, ist dir aufgefallen, dass das Boot und die Hosen da dieselbe Farbe haben?  Jetzt wo dus sagst. Und?  Die würden doch gut zusammenpassen. Wenn wir das Postboot wiederfinden würden, könnten wir doch dem Postboten den Iren andrehen im Austausch für den Russen. &lt;/i&gt; Ich bin angemessen beeindruckt. Soviel kriminelle Energie hätte ich meinem grundehrlichen Waffenschmied gar nicht zugetraut. &lt;i&gt;Ein glänzender Gedanke, Mr. Turner er hat nur einen Schönheitsfehler. &lt;/i&gt;Will seufzt. &lt;i&gt;Ich weiß, das Boot ist weg. RICH-tig. Und ich glaube, mit Norrington im Nacken haben wir Besseres zu tun, als nach einer Nadel im Heuhaufen bzw. nach einem Postboot in der Karibik zu suchen, nur um einen Iren in roten Hosen loszuwerden.  Wo ist der eigentlich?  Der Ire? Der steht doch noch da bei Jack die roten Hosen kann man doch gar nicht  Neeeein Norrington. So groß ist die Karibik nun auch wieder nicht.  Vielleicht ärgert er wieder einen Hurricane. Sei doch froh, dass er noch nicht aufgetaucht ist, oder hast du Sehnsucht. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will bedenkt mich mit einem strafenden Blick. Ich verkneife mir ein Grinsen. Er ist niedlich, wenn er versucht, böse zu sein. Über unserer kleinen Kabbelei hat die &lt;i&gt;Revenge &lt;/i&gt; dank endlich vom Wind geblähten Segeln ordentlich Fahrt aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dekorativ segeln wir dem Sonnenuntergang entgegen oder vielmehr der nächsten Insel, auf der wir hoffentlich Wasser und Proviant bekommen. Und bitte nicht noch einen blinden Passagier!</description>
    <dc:creator>Thinderyn</dc:creator>
    <dc:subject>Thin &amp; Will</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Thinderyn</dc:rights>
    <dc:date>2012-10-04T17:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/38752392/">
    <title>Wie hieß nochmal Rasenmäher auf Russisch?</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/38752392/</link>
    <description>&quot;BUMM!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
........mühsam öffne ich ein Auge, dann, nach einigen Sekunden, das zweite. Ein dumpfer Schlag und ein nachfolgendes Krachen haben mich aus meinem wohlverdienten und engelsgleichen Schlaf gerissen. Nun ja, gerissen ist vielleicht ein wenig übertrieben denn...*gähn* ichbingeradedabeiwiedereinzuschlummernals...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;BUMM!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Jetzt bin ich also wach. Und schlechter Laune. Nicht mal auf einem Schiff hat man seine Ruhe. An Land ist es immer der Idiot mit dem Rasenmäher, der morgens um halb Acht am Sonntag fröhlich Krach schlägt. Um dem zu entkommen denkt man sich, joh, fahr ich halt zur See, und dann das. Dabei wächst hier ringsum überhaupt kein Rasen. Stehen wir vielleicht auch noch unter Beschuß oder was? Wenn das die Navy ist, dann Gnade denen Gott (...oder sonst irgendwer...), mich am Sonntag morgen aus dem Bett zu schießen! Die finden doch immer, aber wirklich IMMER den denkbar ungeeignetsten Zeitpunkt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überlege grade, ob es angesichts der Tatsache, dass wir ja immer noch auf dem gekaperten Navyschiff sitzen, eine kluge Idee wäre, Norrington eine Dienstaufsichtsbeschwerde anzuhängen, als ein weiteres BUMM mich senkrecht im Bett aufsitzen lässt. Es hat noch keine Kugel die Bordwand durchschlagen, also sind wir für den Moment noch sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Tu doch endlich mal was!&quot;&lt;/i&gt; Mißmutig boxe ich Jack in die Seite. &lt;i&gt;&quot;Du bist der Käptn, also befiehl dem Lärm gefälligst, ruhig zu sein!&quot;&lt;/i&gt;. In meinem ungebremsten Enthusiasmus bemerke ich erst ca. 20 Sekunden später, dass meine geballte Faust nicht mit der Schulter meines geschätzten Kapitäns, sondern mit dessen Kopfkissen Kontakt gemacht hat. Das Bett zu meiner Rechten ist....leer. Und unordentlich, aber das ist jetzt Nebensache. Wo zur Hölle steckt Sparrow und....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;BUMM!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht. Mit einem unkontrollierten Schrei springe ich aus dem Bett. Dieser Sonntag morgen ist eh schon im Eimer. Hastig ziehe ich mir irgendwelche Sachen über, die ich gerade so herumliegend finde, und eile an Deck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Spur eines Gefechts. Und wenn ich mich jetzt recht erinnere - und in meinem Zorn richtig zugehört habe - kam das Geräusch von unter Deck und klang fatal nach.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Da ist doch die Ladung lose!&quot;&lt;/i&gt; schreie ich laut auf und renne sofort Richtung Niedergang. Die Matrosen in den Wanten werden sich zwar sicherlich fragen, wessen Ladung hier lose ist, aber das ist mir im Moment wurscht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schweinsgalopp eile ich die schmalen Leitern hinunter und, im Zwischendeck angekommen, kämpfe mich durch einen Wald baumelnder Hängematten bis nach vorne zum Lagerraum, aus dem wie ich meine der Krach gekommen war. Tatsächlich empfängt mich schon von weitem ein aufgeregtes Stimmengewirr, in dem ich, unter anderem, auch meinen Käptn zu vernehmen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;.....nicht so einfach, klar soweit!?!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt nun für Jacks Verhältnisse eher weniger freundlich. Ich dränge mich durch die Schaulustigen bis nach vorne, wo tatsächlich Jack gerade dabei ist, jemandem gehörig die Leviten zu lesen. Im Hintergrund sehe ich Gibbs, der gerade ein Wasserfaß wieder an seinen Platz rollt und festzurrt. Also hatte ich mich bezüglich der Ladung doch nicht getäuscht. So wie es in der Kammer aussieht, hätte ein 32-Pfünder der Navy auch nicht mehr Schaden anrichten können. Nur das Loch in der Bordwand fehlt, glücklicherweise. &lt;br /&gt;
Aber warum rollt so ein Faß einfach so im Laderaum herum? Sabotage? Ich sehe mich um und tatsächlich...schnell habe ich die Ursache all der Aufregung und Unordnung entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;biggathanben_04&quot; width=&quot;299&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/aufhohersee/images/biggathanben_04.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht wahrlich bedrohlich aus.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell habe ich herausgefunden, dass der Kleine vermutlich irgendwann in den frühen Morgenstunden aufgewacht und aus Thins &amp; Wills Kajüte ausgebüxt ist und sich dann, wahrscheinlich auf der Suche nach etwas Eßbarem (ein bejahendes &quot;Chhunger&quot; bestätigt meinen Verdacht) hier herunter verirrt hat. Nicht dass er hier falsch gewesen wäre....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes hat er wohl das Faß mit Äpfeln gefunden, denn bis auf einen einzigen ist es komplett leer. Dass man davon dann Durst kriegt ist ja eine Sache, aber muss man dazu gleich ein ganzes Faß von seiner Halterung lose schlagen und hier im Frachtraum ein Splitterbombenattentat verüben? Und überhaupt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ziehe den Russen beiseite. &lt;i&gt;&quot;Du nix Vodka?&quot;&lt;/i&gt;, versuche ich mich über den Frischwasserbedarf unseres Gastes zu informieren, als Jack mir schon ins Wort fällt -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Klar nix Vodka - braucht der auch gar nicht. Der hat ein halbes Faß Rum alle gemacht!&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Anklagend hebt sich der schwer beringte Zeigefinger des Käptns gen Russland. Owei...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise würde über ein halbes Faß Rum hier überhaupt nicht diskutiert, immer vorausgesetzt, es durfte des Käptns Kehle befeuchten. Wenn aber ein anderer....noch dazu von Jacks Privatvorrat....das kommt sozusagen einer Todsünde gleich, und Jack ist auf dem besten Weg, unserem Russki das klar zu machen. Schnelle Hilfe ist angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Jack...&quot;&lt;/i&gt;, mische ich mich ein. &lt;i&gt;&quot;Vergiß es. Die sind doch orthodox, ich glaube, die haben überhaupt gar keine Todsünden&quot;&lt;/i&gt;. Schnell schiebe ich den perplexen Russki nach draußen, ehe der ebenso perplexe Mr Sparrow zu einer Antwort ansetzen kann.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Später, nachmittag&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wogen haben sich geglättet. Nicht im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein stetes Lüftchen trägt uns über blaue Wellenberge vorwärts, aber doch im übertragenen Sinn. Jack hat sich beruhigt, nicht ohne das (unfreiwillige) Zutun von Gibbs, dessen eigene Rumration schlechterdings konfisziert wurde; und unser Russki wurde nochmal gründlich abgefüttert und anschließend in die Koje gesteckt, wo er jetzt das tut, was er scheinbar am Besten kann - schlafen nämlich, bevorzugt seinen Rausch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem haben wir ein Problem....&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Russki oder nicht&quot;&lt;/i&gt;, erklärt mir Jack, &lt;i&gt;&quot;wir müssen so oder so Wasser auffrischen, jetzt noch dringender als vorher, und ein paar mehr Vorräte wären auch nicht schlecht&quot;. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Das stimmt allerdings. Das kaputte Wasserfaß war eines der letzten, und an frischem Obst mangelt es ja nun dank dem Appetit unseres Ostblockbürgers ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Dann laufen wir halt einfach die nächste Insel an&quot;&lt;/i&gt;, meine ich. &lt;i&gt;&quot;Bißchen die Beine vertreten und umhören, was die Navy macht, kann so und so nicht schaden. Außerdem haben wir auch noch diese blöde Postkarte, und vielleicht werden wir ja den Russen auch irgendwie los...&quot;&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;..vor allem seinen Durst!&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Noch später....aber immer noch nachmittag&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube ja normal nicht an Zufälle, aber das hier scheint mir einer zu sein. Jack, Gibbs und ich haben gerade dezent panisch über den Seekarten gebrütet und versucht, den Kurs zur nächsten Insel zu etablieren, da schallt es aus dem Krähennest schon: &lt;i&gt;&quot;Land ho!&quot;&lt;/i&gt;. Jacks Blick durchs Fernrohr bestätigt die Beobachtung des Ausgucks: Da liegt tatsächlich eine Insel vor uns. Wohlgemerkt eine, die auf unseren Karten nicht verzeichnet ist (was heißt hier eigentlich *unsere* Karten? Genaugenommen sind das die der Navy. Gut zu wissen, dass die so hinten dran sind.....). Wir wissen nun zwar nicht, ob es da auch Vorräte bzw. überhaupt ein Dorf, einen Ort, eine Stadt (Bewohner? - Jack: Rum?!) gibt, aber immerhin um das Frischwasser müssen wir uns keine Gedanken machen. Es gibt Berge, also gibt es auch irgendwo Süßwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während wir wenig später auf die Insel zurudern, an Bord jedes unserer kleinen Boote zwei Wasserfässer, die &lt;i&gt;Revenge &lt;/i&gt; hinter uns vor Anker liegend, kriege ich irgendwie ein komisches Gefühl. Es ist so ruhig da drüben...klar, nach 4 Tagen in der Flaute auf der &lt;i&gt;Revenge &lt;/i&gt; kommt einem der Kölner Karneval wie Urlaub vor....trotzdem ist es meiner Meinung nach &lt;i&gt;zu&lt;/i&gt; ruhig. Irgendetwas liegt da in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bringe meine Bedenken dem Käptn zu Ohr, doch Jack winkt nur ab. Gerade als er mir umständlich erklärt, warum und weshalb meine Gefühle mich sicherlich trügen, trägt von der Insel herüber ein lauter Schrei übers Wasser....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind inzwischen nahe genug am Strand um das sich nun entfaltende Spektakel beobachten zu können: Aus dem Unterholz bricht zuerst ein aufgeregt flatterndes Huhn, dann ein ebenso aufgeregt mit den Ellenbogen flatternder, klapperdürrer Kerl in engen roten Hosen, und dahinter....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Pelegostos!&quot;&lt;/i&gt;, ruft Gibbs und haut sich ans Hirn, während von Jack nur etwas Genuscheltes wie &lt;i&gt;&quot;Nicht schon wieder!&quot; &lt;/i&gt; kommt. Ein Deja-vu für die beiden Herren, so scheints...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rotbehoste Storch hat inzwischen den Strand erreicht. Wild mit den Armen rudernd rennt er auf unser Boot zu, erreicht es und versucht, sich an Bord zu ziehen. Der kleine Kahn gerät bedenklich ins Wanken, und was meine Standfestigkeit ebenso ins Wanken bringt sind die ca. 50 Pelegostos, die, alle möglichen Sorten Waffen schwenkend (einer hat sogar eine Salatschleuder in der Hand) ebenfalls auf unser Bötchen zurennen. Wenn die auch alle versuchen, sich an Bord zu ziehen, dann Adieu du schnöde Welt, wobei es soweit wohl gar nicht kommen wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack hat wohl ebenso wie ich keine Lust, als Kannibalenvorspeise am Grill zu enden, und so packen wir beherzt zu und hieven den Storch an Bord, während Gibbs, Thin, Will, sogar der Russki und der Rest im Angesicht der Wilden zurückrudern wie die....Wilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Haaresbreite schaffen wir es zurück auf unser Schiff. Unter dem Geschrei und Getobe der Pelegostos, die jetzt auch noch anfangen, ihr Gelumpe nach uns zu werfen - Jack weicht nonchalant der Schöpfkelle aus, die am Hauptmast einschlägt - legen wir unter vollen Segeln ab. An Wasser oder gar Rum denkt nun niemand mehr - wozu auch, brauchen wir ja auch nicht, jetzt wo wir noch ein Maul mehr haben, das mitsäuft. Herzlichen Glückwunsch, gratuliere ich uns insgeheim. Was haben wir uns da eigentlich wieder eingehandelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss den Kannibalen ja schlechten Geschmack attestieren, oder aber es war die Hungersnot ausgebrochen, denn von dem dürren Bürschchen da wären keine fünf Mann satt geworden. Da ist noch weniger dran als an unserem Russki. Das substantiellste dürften die unsäglichen roten Hosen und der wüste schwarze Lockenschopf sein. Gut, dass der Lagerraum eh leergefressen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade will ich fragen, wie der Knabe heißt, woher er kommt und wie er als Appetizer zu den Kannibalen geraten ist, da hallt es mir im schönsten Irisch entgegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Das war ja knapp, Mann. Sag mal, habt ihr Guinness hier auf eurem Kahn? Ich könnt ne Stärkung vertragen!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unverschämte Grinsen dazu ist mir eindeutig zuviel.&lt;i&gt; &quot;Nein!&quot;&lt;/i&gt; schnappe ich zurück. &lt;i&gt;&quot;Wir haben hier nur Wodka - vom Faß!&quot;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit drehe ich mich um und lasse sämtliche Russen, Iren, Kannibalen, Fässer und was noch alles in der illustren Gesellschaft von Käptn Sparrow zurück. Mir reichts!</description>
    <dc:creator>Ehdi</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Ehdi</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-22T00:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/29763196/">
    <title>Verständigungsschwierigkeiten hoch zwei</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/29763196/</link>
    <description>Das muss die Hitze sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;William? Siehst du auch, was ich sehe?  Wenn du damit einen tropfnassen Unbekannten meinst, der gerade von Gibbs einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf bekommen hat und kein Wort von dem Unsinn versteht, den Jack auf ihn einredet?  Genau das, my dear wobei Gibbs das mit dem Eimer Wasser von dir gelernt hat und es nix Besonderes ist, wenn jemand Jack nicht versteht  Äh ja dann sehe ich auch, was du siehst.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der arme Kerl da (ein Russe, glaube ich). Langsam scheinen Ehdis Kommunikationsversuche trotz Jacks wohlmeinender und unbeabsichtigter Intervention Wirkung zu zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein doch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen auf den Gast einreden, habe ich Gelegenheit, ihn mal etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Gut viel zu sehen gibts da nicht. Ein halbes Hemd in einer viel zu großen  und viel zu nassen  blauen Trainingsanzugjacke. Will und ich gesellen uns zu der kleinen Menschentraube, die die neue Sehenswürdigkeit umgibt. Der Russe klappert trotz der Karibikhitze leise mit den Zähnen. Ich habe keine Ahnung, wie Gibbs das gemacht hat, aber er scheint tatsächlich EISkaltes Wasser aufgetrieben zu haben. Respekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
William zupft mich am Ärmel. &lt;i&gt;Wo soll der den eigentlich hin?  Wie hin? So wie ich verstanden habe, soll er erstmal hierbleiben.  Ja aber da braucht er doch eine Unterkunft.  Naja unten bei der Mannschaft wird schon noch Platz sein.  Der arme Kerl. Da kennt er doch niemanden.  William er ist neu an Bord er kennt hier überhaupt nirgendwo jemanden.  Ja sollen wir ihn nicht bei uns aufnehmen?  Bei UNS?!?  Ja in unserer Kajüte ist doch noch Platz.  William?! &lt;/i&gt;Wie meistens ignoriert mein lieber Mr. Turner konsequent meinen warnenden Tonfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Ja er hat doch niemanden und kein Zuhause... &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Russe scheint bemerkt zu haben, dass wir über ihn reden. Und Wills letzte Worte scheint er auch halbwegs verstanden zu haben... jedenfalls steht er jetzt bedröppelt (im doppelten Sinn!) vor mir, guckt mich mit großen schwarzen Kulleraugen an und nuschelt: &lt;i&gt;Chave no chome... &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äh... ja...&lt;br /&gt;
Während ich noch versuche, nix zu verstehen, muss Mr. Turner natürlich wie immer im unpassendsten Moment seine Fremdsprachenkenntnisse entdecken. &lt;i&gt;Da... siehst du? Er hat kein Zuhause, der Arme! Komm schon... sei doch nicht so!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche immer noch, den Fremdling zu ignorieren, und wende mich mit einem  wie ich finde  unschlagbaren Argument an meinen Waffenschmied: &lt;i&gt;William... &lt;/i&gt;(ganz ruhig!) &lt;i&gt;... LIEBER William... was machen wir mit IHM... &lt;/i&gt;(Der Fremde blinzelt verblüfft über meinen auf ihn zuschießenden Finger, der auf seiner Brust landet.) &lt;i&gt;... wenn wir mal... ALLEIN &lt;/i&gt;(starke Betonung!) &lt;i&gt;sein wollen. Ich könnte mir denken, dass auch du beim ALLEINSEIN keinen Russen unterm Bett haben möchtest, LIEBER William.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt blinzelt Will verblüfft. Tjaahaa... Liebster... einen tollen Plan mal wieder nicht bis zu Ende gedacht. &lt;br /&gt;
Justament in diesem Augenblick bricht hektische Aktivität auf dem Schiff aus. Wind! Die Flaute ist vorbei! Für Außenstehende scheinbar planlos hin und her rennende Piraten entheben Will einer Antwort. Bevor die beiden noch von irgendjemand umgerannt werden, schnappe ich mir meinen Waffenschmied und den Fremden mit je einer Hand am Schlafittchen und wir verschwinden unter Deck.</description>
    <dc:creator>Thinderyn</dc:creator>
    <dc:subject>Thin &amp; Will</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Thinderyn</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-28T22:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/11423193/">
    <title>Ka-lin-ka-ka-lin-ka....</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/11423193/</link>
    <description>...da woi?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verständnisloser Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebs auf. Ich kann nunmal kein Russisch, jedenfalls nicht mehr als diesen einen Satz, und der scheint entweder Dialekt oder hoffnungslos veraltet zu sein. Der kleine Russe guckt mich jedenfalls an, als hätte er die Marsmännchen gesehen. Nur &quot;Borschtsch&quot; hatte noch ein interessiertes Aufleuchten in den Augen zur Folge, aber nachdem von nirgendwoher Borschtsch kam, verlor sich das relativ schnell im Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin haben wir es schon geschafft, ihm seinen Namen zu entlocken (sagt noch einmal einer, die gute alte Ich Ehdi, du Tarzan-Zeig-Methode würde nicht funktionieren), allerdings auch mit durchwachsenem Erfolg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir den komplizierten russischen Namen keine zwei Sekunden merken, und nur Jack in seiner konsequent-penetranten Art nennt unseren neuen Freund abwechselnd Chewbacca oder Tschakka. Auf ein besonders bedrohliches Russenfunkeln hat er es noch mit Takatuka versucht, was die Situation nicht gerade verbessert. Deswegen haben wir uns erstmal auf ein simples Russki verlegt, bis wir mit unserem Latein----- äh, Russisch etwas weiter sind.</description>
    <dc:creator>Ehdi</dc:creator>
    <dc:subject>Ehdi</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Ehdi</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-29T23:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/8466899/">
    <title>Verständigungsschwierigkeiten</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/8466899/</link>
    <description>Thin reicht die Karte an uns weiter, doch ich kann mit dem zerdängelten Schriftstück ebensowenig anfangen wie mit dem nicht minder zerdängelten Überbringer desselben. Jack hingegen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das kenne ich! Das ist die Insel, auf der sie mich damals, du weißt schon, als ich noch Käptn der Black Pearl...also zum ersten Mal Käptn der Black Pearl...wobei rein technisch war ich ja immer ihr Käptn, deswegen gibt es gar kein erstes und zweites Mal...auch kein drittes, so gesehen, und....&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Und Du kennst also diese Insel?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aye&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augen des Postboten - denn ein solcher ist es offensichtlich - leuchten auf. &quot;Das Eiland ist Ihnen bekannt? Meine Damen...und Herren..dürfte ich Sie freundlichst ersuchen, mir in dieser Notlage gewissermaßen einen Aushilfsdienst zu erweisen? Würden Sie sich gnädigst bereit erklären, dieses Schriftstück dem Empfänger zuzustellen, wenn ich Ihnen selbiges überlasse? Sollten Sie einmal in Lummerland vorbeikommen, wird König Alfons der Viertelvorzwölfte es Ihnen sicher dankend vergelten&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viertel vor zwölf schlägts hier gleich. Ist der Kerl nicht ganz sauber? Ich habe nun wahrlich keine Lust, anderen Leuten die Post nachzutragen. Wir haben beileibe Wichtigeres zu tun!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich bedaure&quot;, mische ich mich ein. &quot;Die Insel mag uns bekannt sein, aber ein Schiff mit roten Segeln kennen wir nicht&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hoffentlich kommt Jack jetzt nicht wieder mit Onkel Saos Amüsement-Barke an).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das macht nichts&quot;, entgegnet der Postillon; schon im Begriff, wieder über die Bordwand zu klettern. Logisch, seine ungeliebte Fracht hat er ja elegant los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich bedaure sehr, Sie damit belästigen zu müssen, jedoch habe ich bereits mehr Zeit auf dieses Schriftstück verwendet, als in der Postordnung, Paragraph 13 Abschnitt 7 verzeichnet ist...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stimme wird schon leiser, während er sich die Bordwand hinunter hangelt. Wir treten geschlossen an die Reling und sehen ihm nach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;...und es wartet da noch eine dringende Sendung an König Gurumusch, die zugestellt werden muss, da sonst das Meeresleuchten ausfällt...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Himmelnochmal. Ist der Kerl deliriös oder was? Ich verstehe kein Wort von dem Gefasel. Dann fällt mein Blick ins Boot und auf etwas, das darin liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und was ist das da?&quot;, will ich wissen und zeige auf das Bündel im Heck (hat so ein kleines Boot überhaupt ein Heck?), das verdächtig wie ein zusammengerolltes, menschliches Wesen aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ach, das...&quot;. Der Postbote hat glatt den Anstand, rot zu werden. &quot;Den bekomme ich schon seit Lummerland nicht wach. Es ist kein Absender drauf und kein Empfänger. Wahrscheinlich sind die Etiketten abgefallen. Ich weiß nicht wohin damit. Dabei wäre ich froh, ihn los zu sein, das zusätzliche Gewicht kostet nämlich ordentlich Sprit und macht das Boot beinahe manövrierunfähig!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu seiner gestelzten Eloquenz hat er wohl auch den Sinn für Realität verloren. Gewicht?? Wenn ich mir das Jüngelchen da genauer ansehe...also, Gewicht sieht anders aus. Und die Manövrierunfähigkeit hat auch andere Ursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss mal wieder einer dieser Tage sein, an denen ich zu gut für diese Welt bin. Ich höre mich doch tatsächlich sagen: &quot;Wenn Sie ihn ohnehin loswerden wollen, lassen Sie ihn doch hier. Eine helfende Hand an Deck können wir immer gebrauchen&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit tut mir der blinde Passagier einfach nur leid. Mit diesem Musterexemplar von Postbeamten in einer Nußschale die sieben Weltmeere befahren zu müssen....wie war das noch mit dem siebten Höllenkreis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postmann stimmt natürlich - wie könnte es anders sein - freudig zu und entledigt sich mit einer Geschwindigkeit, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte, seiner Fracht. Fröhlich winkend braust er von dannen, nicht ohne vorher noch dreimal im Kreis zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stehen wir nun an Deck mit unserer Errungenschaft. Ein Kübel Eiswasser aus Gibbsens ruhiger Hand erledigt schnell das Problem des Aufwachens. Triefnass steht unser Gast nun vor uns, blickt hilflos von einem zum anderen und sagt schließlich.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&#1075;&#1076;&#1077; &#1082; &#1103; &#1079;&#1076;&#1077;&#1089;&#1100; &#1103;&#1074;&#1083;&#1103;&#1102;&#1089;&#1100;!?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ganz toll. Unzustellbare Postkarten, rote Segel, wirre Briefträger und....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kann irgendjemand an Bord zufällig Russisch???&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Ehdi</dc:creator>
    <dc:subject>Ehdi</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Ehdi</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-25T00:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/8394009/">
    <title>Welcome to the Caribbean!</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/8394009/</link>
    <description>Als Will und ich endlich unsere Arme und Beine sortiert und uns zur Reling durchgekämpft haben, können wir einen Blick auf das rote Etwas werfen, das so abrupt unsere gepflegte Langweile durchbrochen hat. Zum Glück ist unsere Langeweile das Einzige, was durchbrochen wurde. Dem Himmel und seiner Majestät seis gedankt, dass die Royal Navy so solide Schiffe baut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man von der Post offenbar nicht behaupten kann. Das kleine Postboot ist jetzt ein wenig asymmetrisch geformt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bitte verzeihen Sie vielmals diesen auf meine unverzeihliche Unaufmerksamkeit zurückzuführenden Verstoß gegen die Wasserstraßenverkehrsordnung.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was redet der da? Mein ratloser Seitenblick bringt mir nur ein ebenso ratloses Schulterzucken von William ein. &lt;br /&gt;
Aus einem Redeschwall, der fast eines Käptn Sparrows würdig wäre gelingt es mir mit einiger Anstrengung, die Absichten des seltsamen Besuchers zu dechiffrieren. Allerdings erst, als er die Bordwand hochgekraxelt ist und uns allen eine Postkarte vor die Nase hält, die mittlerweile ähnlich asymmetrisch aussieht wie sein Unglücksgefährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Da Sie sich offenbar in diesen Gewässern auszukennen scheinen dürfte ich Sie wohl um Hilfe bitten? Die Annahme dieses Schriftstückes wurde leider verweigert, so dass ich gezwungen bin, es wieder an seinen Absender zurückzubringen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelingt mir einen Blick auf die Postkarte zu erhaschen&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/aufhohersee/images/welcomePOTC_CotBP_1300.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;57&quot; alt=&quot;welcomePOTC_CotBP_1300&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/aufhohersee/images/welcomePOTC_CotBP_1300.jpg&apos;,400,227);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/aufhohersee/images/welcomePOTC_CotBP_1300_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich ein auf den ersten Blick fast unleserliches Geschreibsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SeR XeRTe fRu MalXaN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
feRXeSeN Si TaS MiT uNSeRe feReiNaRuNX. fiR XaM aNTReN RuM XefuNTeN auf TiSeR iNSel. TaS eiNiXTe faS felT iST XaTeN uNT eSeN. MaXT NiX. SuXeN Si SiX eiNeN aNTReN TuMeN fiR XuM faNXeN XiNTeR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
iRe fiLTe TReiXeN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah ja. &lt;br /&gt;
Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sie haben nicht zufällig ein Schiff mit roten Segeln gesehen? Oder diese Leute scheinen sich ja auf der abgebildeten Insel zu befinden. Sagt Ihnen dieses Eiland etwas?&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Thinderyn</dc:creator>
    <dc:subject>Thin &amp; Will</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Thinderyn</dc:rights>
    <dc:date>2010-10-18T21:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aufhohersee.twoday.net/stories/6410125/">
    <title>Cabin Fever, Part 3: Treffer und versenkt</title>
    <link>http://aufhohersee.twoday.net/stories/6410125/</link>
    <description>Mit Jacks Fernrohr dicht an mein linkes Auge gequetscht stehe ich an der Reling und versuche, auszuklamüsern, was sich uns da nähert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Also, ich glaube das ist ein....&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;169&quot; alt=&quot;POTC_CotBP_1121&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/aufhohersee/images/POTC_CotBP_1121.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack...*seufz* Du stehst im Weg! *beiseiteschieb* Und leg den Apfel weg, der ist faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spähe erneut nach dem sich bewegenden Ding. Es kommt näher, allerdings ist die Art und Weise der Fortbewegung etwas...seltsam. Immer wieder beschreibt es schlingernde Kreise, fährt rückwärts, schert aus, nur um dann wieder in Schlangenlinien auf uns zuzukommen. Was IST das???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack hat inzwischen mit seinem größeren Fernrohr (......*klackediklack*...) ebenfalls Position bezogen uns beobachtet das seltsame Ding. Es ist rot, soviel kann ich noch erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;William!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simultan drehen Jack und ich uns um. Wir erblicken Thin und Will, die auf unsere Kajüte zumarschieren und dabei irgendein Streitgespräch austragen. Es geht um Fische und Salat. Wahrscheinlich hat Will mal wieder Hunger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel wichtiger ist doch die Frage, was die beiden in unserer Kajüte tun wo-.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;*BUMMMMMS*&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mächtiger Schlag erschüttert die Bordwand. Jack und ich sind durch den Aufprall zu Boden gegangen. Mühsam rappeln wir uns hoch. Auch in die Mannschaft ist Bewegung gekommen. Alles rennt zur Reling. Jack und ich sehen uns an. Schulterzuckend wenden wir uns ebenfalls der Reling zu, um nachzusehen, was unsere alte &lt;i&gt;Revenge &lt;/i&gt;da so ins Erzittern gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten im Wasser schwimmt ein seltsames Gefährt. Es ist ein rotes, ziemlich formloses Bötchen mit einem kleinen Außenbordmotor, der noch leise vor sich hin stottert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfschüttelnd wende ich mich an Gibbs und zeige auf das Boot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was IST das?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ein Postschiff, Capt&apos;n. Ein Postschiff ist gegen unsere Bordwand gebummst&quot;.</description>
    <dc:creator>Ehdi</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Ehdi</dc:rights>
    <dc:date>2010-07-03T23:28:00Z</dc:date>
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